Über mich

Mein Name ist Robert Kubiak, wie mein Vorname vermutlich erahnen lässt, bin ich männlich, doch das ich mittlerweile schon 24 Jahre alt bin, lässt der Name nicht vermuten. Zur Zeit bin ich fertig mit meinen Uniprüfungen und bin am Schreiben meiner Diplomarbeit.

Am 14.01.1986 sah ich zum ersten Mal das Licht der Welt. Dies war in einem Krankenhaus in Berlin-Mitte. Also in der DDR, doch diese hab ich grade einmal die ersten 4 Jahre meines Lebens erlebt und kann deshalb keine persönliche Meinung der DDR gegenüber aufbringen. Somit lebe ich die meiste Zeit in der konsumträchtigen Bundesrepublik Deutschland.

Die ersten 12 Jahre meines Lebens wohne ich mit meinem Bruder Daniel und meinen Eltern in Berlin-Friedrichshain. Also mitten in der Stadt. Mein Kindergarten lag einmal über die Straße. Die Strecke war sogar so kurz, dass ich es des öfteren geschafft habe, mit meinen Hausschuhen vom Kindergarten nach Hause zu laufen. Die Grundschule ist auch nur 5 Minuten entfernt. Ich war wohl ein durchschnittlicher Schüler, doch im letzten Schulhalbjahr habe ich mich extrem angestrengt und bekam 5 Einser auf dem Zeugnis (bestes Zeugnis ever). In meiner Freizeit war ich viel draußen, wir spielten Fußball auf Bolzplätzen, kletterten über die Hinterhöfe oder spielten Tischtennis. Es war eine wunderbare Kindheit. Um meine Erwerbung dabei zu benennen, bedarf es nicht viel, ich hab mir nur zweimal ein “Loch im Kopf” geholt, soll heißen, ich bin gegen einen Schrank gerannt beziehungsweise habe eine Flasche auf den Kopf bekommen. Beim zweiten mal wurde es genäht. Komischerweise war beides mal mein Bruder mitverantwortlich. Verschwörung? Das Kino war nicht weit weg, sowie eigentlich alles, aber das wird sich noch ändern. Außerdem war ich so gut wie jedes Jahr in den Sommerferien in ein und dem gleichen Ferienlager in Petzow (Potsdam Mittelmark). Eigentlich immer wieder aufregend.

Nach der Grundschule wollte ich auf ein Gymnasium, doch meine Eltern haben mir das nicht zugetraut, deshalb ging ich absofort auf die “Realschule am Schloßpark” Außerdem sind wir an den Stadtrand gezogen, nach Berlin-Pankow (Französsisch-Buchholz). Die Schule war neu und alle Leute auch. Da ich nicht der offenste Mensch bin, brauchte ich lange um Freunde zu finden. Aber nach einem Jahr habe ich mit den meisten Freundschaft gefunden. Dabei auch noch welche, die ich immernoch regelmäßig treffe. Allgemein wurde ich aber immermehr zu jemanden, der zu Hause bleibt und lieber Computer spielt, als raus zu gehen. Die Freizeit opferte ich auch für die Schule. Vielleicht bin ich ein bisschen darinn geflüchtet. Somit hab ich echt Topnoten bekommen, sodass ich meine Eltern überzeugen konnte, dass ich doch ein Abi machen sollte. Insgesamt habe ich in dieser Zeit mein Interesse zu Musik und Kino gefunden. Mit den Kumpels geh ich oft ins Kino oder wir reden über die neusten CDs. Zu den Daten des ehemaligen Wohnorts. Die Schule war 5 Kilometer weg, was ich in 15 Minuten schaffte und das nächste Kino lag mit der Straßenbahn circa 30 Minuten entfernt. Das ganze Gefahre wurde anstrengender.

In Sachen Computer komme ich durch meinen Onkel an SimCity 2000. Eine Spielereihe, die meiner Meinung die beste der Welt ist. Ich finde immer wieder Zeit um das aktuellste Spiel dieser Reihe zu spielen.

2001 ziehe ich zum ersten Mal aus Berlin raus. Meine Eltern sind der Meinung, in Bernau Ortsteil Schönow ein schöneres Leben führen zu können. Natürlich war ich nicht so begeistert. Ich brauche ganze 45 Minuten um zur meiner Realschule zu fahren. Zum Glück teilte ich dieses Leid mit noch jemanden. Somit war die Fahrt so gut wie nie langweilig. Außerdem konnte man in der S-Bahn wunderbar Hausaufgaben machen  oder lernen. 2002 gehe ich nun endlich ins Abi. Diesmal in einer Gesamtschule im Nachbarort, gemeinsam mit dem Kumpel, mit dem ich schon vorher jeden Tag zur Schule gefahren bin.

Hier ist wohl der entscheidenste Bruch geschehen. Durch einen Mitschüler aus dem Informatikunterricht lerne ich ein sogenantes “bg” (browsergame) kennen. Ab sofort ist sDE (speed Die Ewigen) ein fester Bestandteil innerhalb meines Tagesablaufs. Dadurch lerne ich auch das IRC kennen, dass für mich eine wunderbare Basis ist um mit Leuten aus allen Teilen des deutsch-sprachigen Raums zu kommunizieren. Zu erwähnen ist hier mein Nick ROBO, den ich in den meisten bgs und im IRC trage. Ich beschäftige mich immermehr mit dem PC, sodasss ich den Entschluss fasse, meine Zukunft nach dem Abi mit einem Studuium der Informatik zu beginnen.

So studiere ich seit 2005 Informatik an der TU-Berlin gemeinsam mit einigen anderen hundert Studenten, die nach und nach ausgesiebt werden. Das Grundstudium und Hauptstudium schaffe ich in der Regelzeit. Keine Klausur ist ein Hindernis. Es wird mir immer klarer, dass das mein Fach ist. Besonders im Vergleich zur Technik- und Organisationssoziologie, die ich als Nebenfach im Grundstudium studiere. Zwar ist das alles sehr interessant, aber die richtigen Worte treffe ich dort nicht. Im Hauptstudium besuche ich Veranstaltung meines möglichen Ausweichfaches Stadt- und Regionalplanung. Auch das begeistert mich, die vielen Paragrafen schrecken ab. In der Informatik mache ich am liebsten alles was mit Modellierung (UML) zu tun hat. Als Schwerpunkt wähle ich Theoretische Informatik, in der viel philosophiert wird und Logik wichtig ist. Seit Anfang 2010 verfolge ich nun meine Diplomarbeit zum Thema Generic Object Teams Tranformer (GOTT). Dabei geht es um eine Erweiterung einer an der TU entwickelten Programmiersprache um generische, aspektorientierte Gesichtspunkte. Dabei verwenden wir unter anderem Java, Eclipse und Prolog.

Seit 2008 arbeite ich als Student bei how-to-organize.

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